Seit dem letzten Microsoft Patchday meldet ein Scan mit AntiVir etwa 64 versteckte Einträge und schlägt den Einsatz der Rescue-CD vor. Verzichten Sie bitte in solchen Fällen auf den Einsatz der Rescue-CD und lassen sie ihren PC weiter durch AntiVir scannen. Prüfen Sie anschließend im Scan-Bericht das summarische Analyse-Ergebnis. Werden keine Funde angegeben können Sie auf den Einsatz der Rescue CD verzichten.
Avira arbeitet derzeit daran die neu gelisteten versteckten Einträge, die ausschließlich zu windows gehören, aus den Berichten herauszunehmen.
Generell gilt:
Schließen Sie vor dem Start eines Scan-Auftrags zunächst möglichst alle mitlaufenden Programme. Wenn bei einem Scan-Durchlauf der Einsatz der Rescue-CD empfohlen wird so sollten Sie diese nicht einsetzen sondern zunächst den Scan bis zum Ende durchlaufen lassen. Findet AntiVir keine Malware (d.h. Trojaner, Viren, Rootkits und ähnliches) dann ist der Einsatz der Rescue-CD entbehrlich. Diese Vorgehensweise ist unschädlich da Malware Funde gesondert ausgewiesen werden. Je nach den getroffenen Voreinstellungen muß in solchen Fällen entweder manuell eingegriffen werden bzw. die betroffene Datei wird bspw. automatisch in Quarantäne gestellt.
Scannen Sie dagegen mit AntiVir, z.B. als Zweitmeinung, ein bereits infiziertes System dann sollten Sie den Einsatz der Rescue-CD in Betracht ziehen. Vorsorglich sollte dann aber zunächst eine Daten-Sicherung für Daten, die sich auf dem Laufwerk befinden auf dem auch windows installiert ist, erfolgen.
Etwas technischer Hintergrund:
AntiVir stellt nur versteckte Einträge fest nimmt aber keine Klassifizierungen dieser Einträge vor. D.h. es wird nicht geprüft ob diese Einträge z.B. zu Rootkits gehören oder legal zu einem Programm. In solchen Fällen erscheint dann der reinen Vorsorge halber der Hinweis auf den Einsatz der Rescue-CD.
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